Gerade während der Wintermonate ist die Außenhülle des Hauses starken Belastungen ausgesetzt. Schlagregen, Frost und Feuchtigkeit können ihre Spuren hinterlassen. Doch auch der kommende Sommer wird dem Anstrich der Fassade zusetzen. Hitze kann an der Oberfläche der heute am häufigsten verwendeten Fassadenfarben auf Dispersionsbasis zusetzen. Die elastische Farbschicht wird dann an ihrer Oberfläche fast unmerklich weicher und leicht klebrig – Schmutz- und Staubpartikel oder Blütenpollen setzen sich dauerhaft darauf fest und lassen das Gesicht des Hauses schneller altern.
Durchbruch mit Nanotechnologie
Erst die Verbindung organischer Dispersion mit anorganischen Partikeln aus der Nanoforschung brachte hier den Durchbruch: Mit Symbiotec hat Herbol die weltweit erste echte Nanofassadenfarbe auf den Markt gebracht. Sie verhindert zum einen das Anschmutzen der Oberfläche im Sommer, da die Oberfläche hart bleibt. Zugleich verbessert sich den Schutz vor Schmutz bei Regen und Feuchtigkeit. Diese schmutzabweisende Wirkung hat das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung bestätigt. Unter www.herbol.de gibt es mehr Informationen.
Wasserfilm leitet Schmutzpartikel ab
Die Farbe nutzt dazu das Gegenteil des sogenannten Abperleffekt. Während dabei das Wasser von der Oberfläche abgestoßen wird und sich so zu dicken Tropfen sammelt, bildet sich auf der Nanofarbe ein feiner Wasserfilm, der besser ablaufen kann und so den Schmutz mit wegspült. Dadurch trocknet die Hauswand auch schneller ab. Langzeitbeobachtungen haben gezeigt, dass sich in den Wassertropfen beim Lotus-Effekt Schmutzpartikel sammeln und dann antrocknen statt abzufließen. Die Nanofarbe schafft zudem durch die schnelle Trocknung ungünstige Lebensbedingungen für Moose, Algen oder Schimmel, die auf der Fassade ebenfalls unschöne Spuren hinterlassen könnten.
Statt am falschen Ende zu sparen, wenn die Handwerker anrücken, zahlt sich die Investition in neue Nanofarben aus. Die Fassade bewahrt länger ihr frisches und gutes Aussehen. Die Handwerkerkosten verändern sich nicht, denn die Farbe ist ebenso einfach in der Verarbeitung wie die handelsüblichen Kunstharzdispersionen und kann auf alle gängigen Untergründe wie Putz, Beton oder tragfähige Dispersionsaltanstriche aufgebracht werden.
Quelle/Foto: djd/Herbol 1/2009
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