Fertiggauben vergrößern den nutzbaren Wohnraum
Das Berechnen der korrekten Wohnfläche ist im Dachgeschoss nicht immer einfach. Wo die Deckenhöhe geringer als zwei Meter ist, zum Beispiel unter Schrägen, darf ein Vermieter nur 50 Prozent der Grundfläche als Wohnraum kalkulieren. Das bedeutet auch, dass er nicht die volle Miete ansetzen kann. Eine Lösung für dieses Problem können Dachgauben sein. Durch sie gewinnen Räume mehr Wohnfläche, weil die Dachschräge durchbrochen und durch die senkrechte Fenster-Wand-Konstruktion vergrößert wird. Sobald die neue Stehhöhe darunter größer als zwei Meter ist, darf der Vermieter die volle Miete berechnen.
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Holzhäuser erleben seit einigen Jahren einen Boom und machen dem massiv gebauten Haus heftig Konkurrenz. Doch auch in der Sanierung und Modernisierung ist der nachwachsende Baustoff immer häufiger das Material der Wahl. Gute Gründe gibt es genug dafür. Zum einen ist Holz ein ökologisch sinnvolles Produkt, zum anderen lässt es sich bei der Modernisierung und im Innenausbau besonders vielseitig einsetzen. Nicht zuletzt kann sich der nachwachsende Rohstoff sehen lassen und ist auch nach langen Jahren mit seinen typischen Alterungsspuren noch natürlich schön.
Häuser mit einer rustikalen Klinkerfassade findet man vor allem im hohen Norden, im Münsterland und auch in den Niederlanden. Doch nach und nach entscheiden sich immer mehr Bauherren wieder für den Baustoff aus gebranntem Ton. Denn das Material überzeugt mit Beständigkeit und trotzt Umwelteinflüssen wie kein anderes. Auch nach 10, 20 und 30 Jahren bleibt eine teure Sanierung aus, denn die Fassade glänzt so schön wie am ersten Tag. Außerdem ist keine andere Bausubstanz vielfältiger in Form und Farbe als ein Klinker.
Sie sind alles andere als nebensächlich: Die sogenannten Nebenkosten haben das Wohnen in den vergangenen Jahren drastisch verteuert. Viele Besitzer älterer Gebäude wünschen sich daher einen Neubau mit aktueller Energiespartechnik – und verkennen dabei, dass sich auch im Bestandsbau mit intelligenten Maßnahmen einiges gegen steigende Kosten für Heizung und Warmwasser sowie gegen allzu hohen Stromverbrauch machen lässt. Zumal auf diesem Wege nicht nur die Haushaltskasse entlastet wird: Schon mit einfachen Maßnahmen kann jeder seine persönliche CO2-Bilanz verbessern und so einen eigenen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten.
Trotz der gegenwärtigen Preisschwankungen werden die Rohstoffpreise auf Dauer wohl weiter steigen – und davon werden die regenerativen Energien auch künftig profitieren.
Bei einem Hausbau sollte man nicht an der falschen Stelle sparen.
Zuerst steht beim Bau eines Hauses der Rohbau an, erst danach werden andere Gewerke aktiv: Der Heizungs- und Sanitärbetrieb installiert die Heizung und der Elektriker schlägt Schlitze in die Wand, um die Elektrokabel oder Leerrohre zu verlegen. So war es jedenfalls bisher. Alle diese Arbeitsschritte können heute bereits mit der Errichtung der Mauern abgeschlossen sein, wenn beispielsweise moderne Baustoffe wie “Quadro E” von Heidelberger Kalksandstein eingesetzt werden. Heizung und Elektroinstallationen können von vornherein integriert werden. Dank ihres durchdachten Designs bringen sie bereits alles mit, was für Installationen von Elektroleitungen nötig ist.